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Strahlentherapie

Die Strahlentherapie ist ein medizinisches Verfahren, bei dem ionisierende Strahlung gezielt eingesetzt wird, um erkranktes Gewebe zu behandeln. Sie gehört neben Operation und Chemotherapie zu den wichtigsten Behandlungsmethoden in der modernen Medizin und wird bei einer Vielzahl von benignen (gutartigen) und malignen (bösartigen) Erkrankungen eingesetzt.

In unseren Praxen führen erfahrene Strahlentherapeut:innen die Behandlung nach aktuellen Leitlinien durch. Die Strahlenplanung erfolgt computergestützt und dreidimensional, um umliegendes gesundes Gewebe so weit wie möglich zu schonen.

Was ist Strahlentherapie?

Ionisierende Strahlung als Heilmittel

Die Strahlentherapie – auch Radiotherapie oder Radioonkologie genannt – nutzt hochenergetische Strahlung, um Krankheitsherde gezielt zu behandeln. Bei Krebserkrankungen zerstört sie Tumorzellen, bei gutartigen Erkrankungen wie Arthrose hemmt sie Entzündungsprozesse.

Die Bestrahlung erfolgt ambulant: Sie kommen zur Sitzung, werden behandelt und gehen wieder nach Hause. Eine Narkose ist nicht erforderlich.

Zwei Anwendungsgebiete: Strahlentherapie wird sowohl bei malignen (bösartigen) Erkrankungen wie Krebs eingesetzt als auch bei benignen (gutartigen) Erkrankungen wie Arthrose, Fersensporn oder Tennisarm.

Wie wirkt Strahlung?
  • Ionisierende Strahlen beschädigen die DNA von Tumorzellen so, dass diese sich nicht mehr teilen können und absterben. Gesundes Gewebe regeneriert sich schneller und erholt sich besser.
Wer entscheidet über die Therapie?
  • Die Indikation wird im interdisziplinären Tumorboard oder in Absprache mit dem überweisenden Arzt gestellt. Wir beraten Sie ausführlich und erstellen einen individuellen Behandlungsplan.
Wie lange dauert eine Serie?
  • Bei Krebs: 4–7 Wochen (täglich Mo–Fr, je 10–20 Min). Bei gutartigen Erkrankungen: oft 6–12 kurze Sitzungen.

Anwendungsgebiete

Die richtige Behandlung finden

Strahlentherapie umfasst zwei sehr unterschiedliche Behandlungsfelder. Wählen Sie Ihr Thema für detaillierte Informationen.

Gut zu wissen

Akute und langfristige Nebenwirkungen der Bestrahlung

Strahlentherapie kann je nach Behandlung vorübergehende Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Hautreizungen verursachen, wobei unsere hochmodernen Geräte wie Halcyon von Varian Medical Systems und TrueBeam eine besonders präzise und schonende Bestrahlung ermöglichen, um Belastungen für das umliegende Gewebe möglichst gering zu halten.

Unsere Strahlentherapeutinnen und Strahlentherapeuten klären Sie im Erstgespräch umfassend auf und nehmen sich Zeit für Ihre Fragen.

Fatigue / Müdigkeit
  • Die häufigste Nebenwirkung. Tritt meist nach 2–3 Wochen auf und bessert sich nach Therapieende.
Lokale Hautreaktionen
  • Rötung, Trockenheit oder leichte Schuppung im Bestrahlungsfeld – vergleichbar mit einem Sonnenbrand.
Spätfolgen (selten)
  • Treten Monate bis Jahre nach der Therapie auf. Hängen stark von der bestrahlten Körperregion ab.
Sehr gering bei Benigne
  • Bei der Röntgenreizbestrahlung sind die Strahlendosen sehr niedrig – Nebenwirkungen sind selten und mild.

FAQ

Häufige Fragen unserer Patient:innen

Die häufigsten Nebenwirkungen sind Müdigkeit (Fatigue), Hautreaktionen im bestrahlten Bereich sowie lokale Schleimhautreizungen bei Bestrahlung im Kopf-Hals-Bereich. Die meisten akuten Nebenwirkungen klingen einige Wochen nach Therapieende ab. Langfristige Spätfolgen sind mit modernen Techniken deutlich seltener geworden.